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Über den Autor

Adam Art Ananda ist am 20. November 1963 als Skorpion, Aszendent Jungfrau mit Mond im Steinbock und viel Schütze-Energie in Hamburg geboren und im Kreis Pinneberg aufgewachsen. Seinen Vornamen Olaf - "Sohn der Liebe", ein Geschenk seiner Mutter - trägt er mit Freude, auch wenn er in der Welt als Art bekannt ist. Einen dritten Namen hat er sich als Jugendlicher auf einem Maskenball verdient: Giovanni. Er trug einen langen Mantel, einen Hut, sah aus wie ein Mafioso - und jemand rief einfach: "Hey, Giovanni!" Seitdem gehörte dieser Name zu ihm. Giovanni war sein Casanova-Image, der Verführer, der Liebhaber. Mit der Ehe legte er ihn ab. Jetzt, wo es ihn nach Italien zieht - wo er sich auf einem Rainbow Gathering zum ersten Mal wie ein Italiener gefühlt hat, wo der Ruf nach Apulien immer lauter wird - kehrt Giovanni zurück. Nicht als Maske. Als Privatperson. Als der freie Mensch, der in Italien ankommen will.

Drei Namen, drei Leben: Olaf der Sohn. Giovanni der Liebhaber - und das ist er noch immer, denn Giovanni liebt das Leben selbst. Art der Schöpfer.

Den Unterschied zwischen dem alten Giovanni und dem neuen erklärt das Human Design besser als jedes andere System: Als Skorpion hatte Art den Sexualkanal dauerhaft offen. Er hat sich immer damit herausgeredet, dass es seine Gene sind, dass er nicht anders kann. Heute weiß er: der Kanal steuert ihn nicht mehr. Er kann ihn jederzeit bewusst öffnen - aber nur wenn eine Frau das möchte. Das ist der entscheidende Unterschied. Nicht mehr der Jäger. Der Eingeladene.

Das sagt er hier auch für alle Skorpione da draußen - und für alle die Skorpion im Aszendent haben. Ihr kennt diesen Trieb. Er kann wunderbar sein: viel Sexualität, viel Erfahrung, viel Lebensfreude. Aber wenn man von Beziehung zu Beziehung zieht - die eine verlassen um die nächste kennenzulernen, immer weiter, sequenziell, getrieben - dann fühlt sich das irgendwann nicht mehr gut an. Das ist nicht Freiheit. Das ist der Kanal der steuert.

Die Transformation ist möglich. Art hat sie gemacht.

Nachdem er die Realschule abgeschlossen hat, hat er eine Ausbildung als Maschinenschlosser absolviert. Als er durch eine Krankheit an der Wirbelsäule aus dem Arbeitsprozess gerissen wurde, die ihm eh kein Spaß machte, entschied er sich für die Meisterschule anzumelden. Parallel begann er ein Fernstudium zum Maschinenbautechniker. Für die Meisterschule gab es eine sehr lange Warteliste und das Techniker Studium hat Art bereits nach dem zweiten Semester abgebrochen, da er während des Studiums bereits sein erstes Programm entwickelt hat, durch das er in kurzer Zeit viel Geld verdienen konnte.

Aus purer Neugier hat Art weiter im Bereich der Softwareentwicklung geforscht und wurde fünf Jahre später zum ersten Mal als Consultant für einen großen Chemiekonzern engagiert. Einige Top 500 Firmen waren danach seine Auftraggeber für die nächsten Jahre bis schließlich der Börsencrash 2000 ihn zum Aufgeben zwang. Nachdem das Finanzamt ihm alle Konten gesperrt hatte und er die Finger heben musste, ist er in die Schweiz gezogen. Dort arbeitete er noch ein paar Jahre für eine Fluggesellschaft und später für eine Bank. In der Schweiz studierte Art Grafik-Design und Human Computer Interaction Design. Letzteres brach er im dritten Semester ab, da er das meiste, was dort gelehrt wird bereits aus dem GrafikDesign-Studium kannte und er (in seinem Alter) nicht mehr auf einen Master-Titel angewiesen war.

Derzeit wirkt Art als Tantramasseur, gibt Sessions in Sexological-Bodywork, unterstützt Singles und Paare beim SlowSex, unterrichtet Menschen in der Tantramassage und gibt diverse andere Workshops um Menschen dabei zu helfen, ein besseres, spannenderes und erfüllteres Leben zu führen.

Weiterhin setzt er sich für die Umsetzung der UBUNTU-Bewegung ein. UBUNTU ("Ich bin, weil wir sind") ist eine Idee für eine Gemeinschaft, in der es weder Geld, noch Tausch, noch Handel gibt. Dabei macht jeder das, wozu er Lust hat und talentiert ist. Seine Zeit stellt er dem Wohle der Gemeinschaft, in der er lebt, zur Verfügung. Im Gegenzug bekommt er von der Gemeinschaft sicherlich das, was er benötigt.

Art ist öfters in Dänemark zum Kitesurfen anzutreffen, spielt Djembe zusammen mit ein paar Afrikanern im Mauerpark in Berlin, fuhr damals Motocross und Rennkart, fährt gerne Snowboard und segelt gerne Katamarane. Zudem fährt er lieber mit dem Fahrrad als mit dem Auto durch die Stadt und ständig probiert er neue Dinge aus, die ihm eventuell gefallen könnten.

Er lehnt die Monogamie sowie auch die Polyamorie, zumindest wenn sie in geschlossenen Beziehungen gelebt werden, für sich selbst ab und lebt daher als Single nach dem Prinzip der Poly-Anarchie. Das bedeutet, dass er im Moment mit einem oder mehreren Menschen zusammen ist und diesen Moment einfach genießt. Man ist halt solange zusammen bis man am nächsten Tag oder auch nach ein paar Tagen oder Wochen wieder auseinander geht. Dann trifft man sich eventuell mit anderen Menschen oder doch wieder mit den Vorherigen. Eben so, wie es allen gefällt.

Art ist bei Fragen via Email direkt zu erreichen: art@artoftouch.info