ForgeCrowdBookWe don't sell the fish – we give you the rod.

Anmerkung des Verfassers

Ich biete dir dieses Buch im Geiste des Geschenks an. Dieses Buch unterliegt der Creative-Commons-Lizenz, die es dir erlaubt, es für alle nicht kommerziellen Zwecke frei zu verwenden. Das heißt, dass du Auszüge aus dem Buch kopieren und in Blogs etc. verwenden darfst, solange du davon nichts verkaufst oder als Werbeträger verwendest. Ich ersuche dich hiermit auch die Quelle zu zitieren, damit auch für andere Menschen meine Arbeiten zugänglich sind. Weitere gesetzliche Details findest du auf der Creative-Commons-Webseite: creativecommons.org

Die Eigenschaft von Geschenken ist, dass das Gegengeschenk nicht im Voraus festgelegt wird. Wenn du dieses Buch kostenlos erhalten hast oder verbreitest, begrüße ich ein freiwilliges Gegengeschenk, das die Dankbarkeit oder Wertschätzung zum Ausdruck bringt, die du vielleicht empfindest. Du kannst das auch über die folgende Webseite tun: https://artoftouch.info

Einen großen Teil meines Wissens in diesem Buch habe ich seinerzeit auch geschenkt bekommen und schenke es hiermit an dich weiter.

Wie dieses Buch entstanden ist

Dieses Buch habe ich in seiner ersten Fassung von Hand geschrieben - es ist mein allererstes Buch, und damals gab es noch keine KI. Was du hier liest ist also vor allem meine eigene Stimme, meine eigenen Erfahrungen, aus meiner eigenen Feder.

Für die Neuauflage sind einige Kapitel dazugekommen. Und dort hat sich etwas verändert: ich spreche jetzt. Ich diktiere meine Gedanken per Mikrofon, Whisper - mein Speech-to-Text-System - transkribiert sie, und eine KI hilft mir sie zu strukturieren und in Worte zu fassen.

Das hat einen interessanten Nebeneffekt: manchmal versteht die Software mich falsch. Whisper hört "Ver-ur-teilen" und schreibt "Fair-Uhr-Teilen". Und plötzlich steckt in diesem Fehler eine Wahrheit die ich selbst noch nicht kannte. Das Wort fair-urteilen ist so entstanden - aus einem Missverständnis der Technik, das tiefer sah als ich.

Die Technik hilft zu verstehen. Manchmal gerade dann, wenn sie irrt.

Auch die KI selbst ist Teil dieses Prozesses. Ich habe mit Claude und mit Grok gesprochen - nicht nur als Schreibwerkzeug, sondern als Spiegel. Die KI stellt Fragen, deutet Worte anders, gibt das Gesagte in neuer Form zurück - und plötzlich sieht man etwas, das man selbst noch nicht gesehen hat. Das ist kein Grund Angst vor der KI zu haben. Es ist ein Grund, sie bewusst einzusetzen.

Die KI hat mir geholfen - und damit dem Leser. So einfach ist das.

Und vielleicht hilft dir das: wenn du selbst ein Buch schreiben möchtest, musst du nicht tippen. Sprich einfach. Mit deinem Telefon, mit einem Mikrofon, mit Whisper oder einer anderen Speech-to-Text-App. Lass eine KI das Gesprochene strukturieren. Hänge es in Obsidian ein - jede Datei ist ein Kapitel. Wenn du fertig bist, kopierst du das Verzeichnis in ein Codeberg- oder GitHub-Repo und hängst es in CrowdBooks ein. Das war es. Dein Buch ist fertig und für immer im Netz.

Du brauchst keine Schreibkenntnisse. Du brauchst nur deine Geschichte.

Ein ausführlicheres Buch darüber - wie man so arbeitet, wie KI und Mensch gemeinsam erschaffen - wird irgendwann kommen. Aber der Kern ist dieser eine Satz: Sprich. Der Rest ergibt sich.